Aufgrund des großen Spektrums an autistischen Verhaltensweisen sollte eine Förderung der betroffenen Menschen immer individuell auf deren Kompetenzen, Probleme und Interessen abgestimmt sein. Viele Menschen mit autistischem Verhalten sind, wie auch viele nicht-autistische Menschen, sehr an Musik interessiert. Daher bietet sich musiktherapeutische Förderung als Möglichkeit des Zugangs und der Förderung von kommunikativen Kompetenzen im nonverbalen Bereich an.
Mit der vorliegenden Arbeit soll geklärt werden, inwieweit Musiktherapie im Problemfeld Autismus sinnvoll einsetzbar ist. Des weiteren soll der Frage nachgegangen werden, welche musikalischen Kompetenzen beim Therapeuten vorauszusetzen sind.
Vor der Auseinandersetzung mit dem Thema "musiktherapeutische Förderung von Menschen mit autistischem Verhalten" wird zunächst der Begriff Autismus geklärt, die möglichen Symptome beschreiben und verschiedene Hypothesen zu den Ursachen des autistischen Verhaltens vorgestellt. Daran anschließend wird die Musiktherapie als Förderungsansatz innerhalb der Heilpädagogik betrachtet. Dabei wird geklärt, wie Musiktherapie aufgebaut sein kann und welche Möglichkeiten der Förderung gegeben sind.
Im Hauptteil der Arbeit wird die Förderung von Menschen mit autistischem Verhalten durch Musiktherapie anhand der Literatur beschreiben, um dann auf die konkrete musiktherapeutische Förderung an einer Schule für Geistigbehinderte einzugehen.
Diese Arbeit wurde 1999 als wissenschaftliche Hausarbeit im Rahmen der ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Sonderschulen verfasst.
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